Die Ausweitung des sektoralen Bettelverbotes wird von der KPÖ entschieden abgelehnt: Er ist nicht nur plumpe Hetze und der Versuch ein wenig politisches Kleingeld auf Kosten der Ärmsten einzuwechseln, er ist auch nach seiner eigenen Intention unsinnig. Armut kann man nämlich schlecht verbieten, erinnert die KPÖ Vizebürgermeister Harald Preuner.

Eine Nagelprobe stellt der neuerliche Vorstoß für die SPÖ dar. Stellt sie sich an die Seite der Armen oder gibt sie dem Druck der Rechten (auch in der eigenen Partei) nach? Die aktuelle Praxis weist jedenfalls in diese Richtung. Bis heute fehlen die von Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer einst angekündigten Betreuungsplätze in den Notschlafstellen. Am Beispiel der knapp 100 Bettler in der Stadt Salzburg (Zahlen der Caritas) könnte die SPÖ beweisen, wie ernst es ihr ist, mit der „Menschenrechtsstadt Salzburg“.

Videoportraits von Bettlern unter: https://notreisendesalzburg.wordpress.com/